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SG Saulheim
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Saulheim gelingt knapper Sieg über Eckbachtal
Von Torben Schröder vor 8 Stunden
Der Handball-Oberligist SG Saulheim hat sich nach verschlafener erster Halbzeit nach dem Seitenwechsel gesteigert und die HSG Eckbachtal mit 27:26 geschlagen.

SAULHEIM - Die letzten Sekunden laufen, die SG Saulheim führt 27:26 gegen die HSG Eckbachtal – nach der ersten Katastrophen-Halbzeit (9:14) längst keine Selbstverständlichkeit. Ein unnötiges Stürmerfoul, Rene Kemeter bricht über links durch, Aufsetzer, Keeper Marvin Martin ist geschlagen – und der Querbalken rettet. Schlusssirene, Erleichterung. Die Serie hält, lediglich gegen den einsamen Oberliga-Primus TV Hochdorf hat die SG eine Heimniederlage kassiert, zudem ein Remis gegen Illtal. Sonst nur Siege. „Und das soll bis zum Ende so bleiben“, kündigt Max Schaaf an.
In der Pause wird Trainer Christmann laut
Der Kreisläufer hatte in der 52. Minute im Nachsetzen das 25:24 geworfen – die erste Führung der Gastgeber im ganzen Spiel. „Das hat man in der Halle gemerkt“, sagt Schaaf, „als das Spiel gekippt ist, war eine geile Stimmung. Und wenn die Zuschauer vorher alle mit dem Kopf schütteln, ist das umso mehr ein Ansporn.“ Aus dem Kopfschütteln war Kai Christmann auch nach Spielschluss noch nicht herausgekommen. Laut sei es in der Pause gewesen, sagt Schaaf. „Und ich habe mich noch zurückgehalten“, betont der Trainer, „eigentlich ist das Spiel weg, aber die Mentalität in der zweiten Halbzeit war gut.“ 18 Fehlwürfe allein in Halbzeit eins – Christmann krempelte schon in den ersten 20 Minuten seine halbe Start-Sechs um, tauschte auch im Tor. „Egal wen wir gebracht haben, das war einfach nix“, sagt der Chefcoach. Schon nach siebeneinhalb Minuten wurde auf der Gästebank gejubelt, weil Christmann eine Auszeit nahm. Zwei Überzahlphasen wurden vergeigt (0:3 Tore), fünfmal trafen die Saulheimer in Durchgang eins Aluminium, verballerten zwei Siebenmeter – hätte Christopher Klee nicht vor dem Seitenwechsel mit zwei entschlossenen Einzelaktionen eingenetzt, die Partie wäre wohl vorbei gewesen. „Sie spielen ziemlich unorthodox“, sagt der 2,04-Meter-Mann, „viele Gegner haben klare Spielzüge, bei ihnen wird viel gewurstelt. Man kann sich auf nichts einstellen.“ Michael Betz, der kleine Mittelmann der Pfälzer, wäre um ein Haar zum Mann des Tages geworden. 

 

Doch die SG war durch die eigene Darbietung bei der Ehre gepackt. „Wir wussten, dass wir so eine Leistung zu Hause nicht bringen können“, betont Schaaf. Christmann warf Matthias Konrad rein, der eigentlich geschont werden sollte. Der Routinier brachte jede Menge Entschlossenheit ins Spiel – so viel, dass er nach 69 Sekunden direkt eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. Doch danach stand er in der Abwehr resolut seinen Mann, arbeitete Gegenspieler um Gegenspieler auf, sorgte mit dem 26:24 und 27:25 für die vermeintliche Vorentscheidung – und bekam erneut zwei Minuten. Eine Partie an der Kante. Um den erstmaligen Ausgleich herum – auch den besorgte Schaaf (23:23/48.) bei einem der raren Tempo-Gegenstöße – war auch der spät aufs Feld beorderte Thorsten Schmitt mit drei wichtigen Treffern zur Stelle. Es war nicht zuletzt die komplett gefüllte Bank, die gegen ersatzgeschwächte Gäste den Unterschied ausmachte.

Und es war die Entschlossenheit, neben Konrad auch von Schaaf und Klee im Innenblock vorgelebt. „Die Körpersprache der beiden Langen war gut“, bestätigt Christmann, „die Spieler haben sich in der zweiten Halbzeit reingekämpft, vorne war auf einmal Tempo da.“ Und weil die Abwehr besser arbeitete, sah auch Keeper Marvin Martin immer besser aus. „Am Ende hatten wir aber auch Glück“, gibt Schaaf zu. Ein Unentschieden wäre auch okay gewesen. Doch der in Durchgang eins noch so malträtierte Querbalken rettete den mühsam erkämpften Heimsieg.
SG Saulheim: Hedderich, Martin; Schlesinger (2), Klee (5), M. Werber (8/5), Schaaf (3), Kuntz, J. Werber (4/2); Bolomsky, Walldorf, Schmitz, Konrad (2), Schmitt (3).

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