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Handball: SG Saulheim gewinnt das Derby gegen Budenheim
Von Claus Rosenberg Erschienen am 15.04.2019 um 00:00 Uhr
28:25 siegten die Oberliga-Handballer von der SG Saulheim. Was wie ein klares REsultat klingt, war in Wirklichkeit eine ganz enge Kiste. Budenheim war bis zur Schlussminute dran.

SAULHEIM - So enthusiastisch wie diesmal haben die Handballer von der SG Saulheim schon lange keinen Sieg mehr gefeiert. Wie die kleinen Kinder hüpften sie im Kreis und skandierten „Derbysieg, Derbysieg“. Die Budenheimer Sportfreunde indes bewahrten Contenance, obwohl es wahrscheinlich in ihnen brodelte. Dankbar verabschiedeten sie sich von ihrem treuen Anhang, der den Oberliga-Zweiten ins Ritter-Hundt-Zentrum begleitet hatten.
28:25 – das Resultat klingt deutlicher, als das Spiel zwischen den beiden besten rheinhessischen Mannschaften verlief. Eine Minute vor der Schlusssirene stand die kampfbetonte Partie noch Spitz auf Knopf, Budenheim eins hinter Saulheim. SG-Coach Kai Christmann nahm eine Auszeit und drehte offensichtlich an den richtigen Knöpfen: Torsten Schmitt donnerte den Ball kurz darauf zum 27:25 in den Winkel. Die Sportfreunde holten den Torhüter raus, scheiterten bei ihrem Gegenangriff aber an SG-Keeper Marvin Martin. Der warf die Kugel in die verwaiste SF-Hütte – 28:25.

Die Budenheimer hatten über die gesamte Spielzeit Schwierigkeiten. Pässe kamen ungenau, Torwürfe gingen deutlich vorbei. „Jeder hat gesehen, woran es gelegen hat: Am fehlenden Harz“, haderte der Ex-Saulheimer Lukas Scheer: „Das soll keine Entschuldigung sein, wir haben heute auch sehr viele technische Fehler gemacht. Aber ein Appell an den Verband, die wettbewerbsverzerrenden Bedingungen aufzuheben.“ Am liebsten, indem in der Oberliga der Einsatz des Ball-Haftmittels zur Pflicht erhoben wird.

 

An den Saulheimern prallen solche Einwürfe ab. „Die Budenheimer wissen ja nicht erst seit heute, dass bei uns in der Halle ohne Harz gespielt wird", konterte Manuel Werber, neben Mathias Konrad an diesem Abend herausragender SGler. Der Siebenmeter-Experte verwies darauf, dass seine Mannschaft die gleiche Klage führen könnte: „Wir müssen uns nahezu alle 14 Tage auf einen Gegner einstellen, bei dem geharzt wird", sagte er mit Blick auf die Auswärtsspiele der SG.
Trotz des Harzproblems schafften es die Budenheimer, bis Mitte der zweiten Hälfte einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Den brachten sie aber nicht über die Zeit, weil Saulheims Spielmacher Mathias Konrad einen Sahnetag erwischt hatte. Vor allem in der Schlussphase zeigte der Routinier seine ganze Klasse, als er in zwei Eins-gegen-eins-Situationen seiner Mannschaft die entscheidenden Vorteile verschaffte. Zwei Siebenmeter holte er raus, die Manuel Werber wie fast immer souverän verwertete. Beide sorgten entscheidend dafür, dass der SG die Revanche für die knappe Hinspiel-Niederlage glückte.

Manuel Werber fand, dieses Derby war das „schönste Spiel der Saison. Sehr körperbetont, gute Stimmung in der Halle und ein sehr schnelles Spiel", bilanzierte der Gau-Bickelheimer, der einmal mehr überragender Torschütze der Saulheimer war. Mit seinen zehn Treffern, sieben verwandelte Siebenmeter darunter, konnte ihm auch kein Budenheimer das Wasser reichen.
Dabei versenkte der SGler alleine in den letzten zehn Minuten vier Strafwürfe. Jeder davon hatte spielentscheidenden Charakter, was den Beamten aber offensichtlich völlig kalt ließ. „Wenn man zum Siebenmeter geht, dann muss man das Ergebnis einfach ausblenden und nur den nächsten Wurf sehen“, sagte er, weshalb er selbst in den dramatischsten Situation so cool wie ein Gefrierschrank wirkte. Allerdings genießt er auch das Vertrauen seiner Mitspieler. Zwei Strafwürfe hatte er auch verworfen. Es kam trotzdem keiner auf den Gedanken, Manuel Werber sei nicht der Richtige für diese außergewöhnliche Aufgabe.
SG Saulheim: Hedderich, Martin – Walldorf, Kuntz (4), Bolomsky, J. Werber (3), Konrad (2), Schaaf (2), Schmitt (4), Klee (2), M. Werber (10/7), Schlesinger, Schmitz.

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