Herren 1:
DERBYSIEG IM HEXENKESSEL!
Was für ein Abend im Ritter-Hundt-Zentrum! Vor einer prächtig gefüllten Halle mit über 300 Zuschauern liefern wir uns mit der TSG Ober-Hilbersheim ein echtes Derby – intensiv, laut und bis zum Schluss umkämpft. Am Ende steht ein 27:22 (11:10) auf der Anzeigetafel.
Von der ersten Minute an war Feuer drin. Die Führung wechselte hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Genau so, wie man sich ein Derby vorstellt.
In der zweiten Hälfte haben wir dann vor allem in der Abwehr nochmal richtig zugelegt. Und dahinter stand mit Niklas ein Mann im Tor, der einen Sahnetag erwischt hatte. Mehr als ein Dutzend Paraden und immer wieder genau dann zur Stelle, wenn wir ihn gebraucht haben.
Vorne war Manu einmal mehr kaum zu stoppen. 13 Tore gingen auf sein Konto – und gerade in den wichtigen Phasen übernahm er Verantwortung.
Ein Schlüsselmoment dann in der 38. Minute: doppelte Unterzahl. Die Gäste hatten die große Chance, sich abzusetzen – aber wir halten dagegen und kassieren kein einziges Tor. Kurz danach sind wir wieder komplett und ziehen selbst davon. Genau solche Momente entscheiden dann das Spiel.
Das größte Lob sprechen wir aber an euch aus: Ihr wart es mit euren Trommeln, Sirenen und Gesängen die uns getragen haben. Aus einem ohnehin besonderen Spiel wurde so ein Abend, den man so schnell nicht vergisst. Genau dafür lieben wir diesen Sport.
Wir haben jetzt erstmal 2 Wochen spielfrei ehe wir am 25.10 in Eckbachtal die nächsten zwei Punkte anpeilen. 🖤🤍


Herren 2:
Zwote zeigt Moral trotz Heimniederlage
Am Sonntagnachmittag empfingen wir die HSG Rhein-Nahe Bingen 2 im heimischen Ritter-Hundt-Zentrum. Trotz großem Kampfgeist und einer nie nachlassenden Einstellung mussten wir uns am Ende mit 26:33 geschlagen geben.
Dabei begann die Partie vielversprechend. Wir hielten von Beginn an dagegen und lieferten uns mit den Gästen ein ausgeglichenes Duell. Immer wieder gelang es uns, die Binger Angriffe zu beantworten und das Spiel offen zu gestalten. Beim 9:9 nach rund einer Viertelstunde war noch völlig offen, in welche Richtung sich die Begegnung entwickeln würde.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit schlichen sich bei uns jedoch einige Fehler ein, die die Gäste konsequent ausnutzten. So setzte sich Bingen bis zur Pause auf vier Tore ab und ging mit einer 16:12-Führung in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und bauten, dank vieler Fehlwürfe unsererseits, ihren Vorsprung weiter aus und führten in der 36. Minute schon mit 8 Treffern (14:22).
Wir versuchten noch einmal mit einer 3:3 Abwehr zurückzukommen, jedoch gelang es den Gästen auch hierauf eine Lösung zu finden. Uns fehlte an diesem Tag vielleicht auch einfach das letzte Quäntchen Glück und Konzentration, denn die Fehlwürfe zogen sich durch das ganze Spiel, so lagen wir in der 50. Minute mit 21:31 hinten.
In den letzten Minuten kämpften wir uns noch einmal ein wenig ran, konnten jedoch nicht mehr ausrichten als ein bisschen Ergebniskosmetik zu betreiben und beendeten das Spiel schlussendlich mit einem 26:33 für die Gäste aus Bingen.
Danke für eure Unterstützung, leider hat es diesmal für nichts Zählbares gereicht. Jetzt heißt es für uns erst einmal 2 Wochen Spielpause, in der wir die letzten beiden Niederlagen verarbeiten können und mit gestärkter Brust heißt es dann für uns am 25.10. in Ingelheim unseren alten Kampfgeist zu zeigen und wieder mal Punkte mit nach Hause zu bringen.
Herren 3:
Satz mit X, das war nix.
Mit einem zusammengewürfelten und krankheitsbedingt bereits dezimierten Kader gingen wir in das Heimspiel gegen den Mainzer TV von 1817. Einige Unkonzentriertheiten und ein früher verletzungsbedingter Ausfall ermöglichten den Gästen nach zehn Minuten eine 3:7-Führung.
Anschließend kamen wir besser ins Spiel und konnten dank einer verbesserten Abwehr mit einem starken Lauf zum 8:8 ausgleichen, trotz zweier verworfener Siebenmeter. Danach kehrten jedoch sowohl die Unkonzentriertheiten als auch das Verletzungspech zurück. Viele technische Fehler in der Offensive, die der MTV durch Gegenstöße auszunutzen wusste, sorgten dafür, dass zur Halbzeit ein 13:21 auf der Anzeigetafel stand.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit fanden wir nicht wirklich ins Spiel und verloren einen weiteren Spieler ans Lazarett. Zwar zeigten wir uns defensiv deutlich stabiler als in der ersten Hälfte, konnten uns im Angriff jedoch zu selten belohnen, sodass es zehn Minuten vor Schluss beim Stand von 20:33 nach einer herben Niederlage aussah.
Kampflos wollten wir uns allerdings nicht geschlagen geben und sammelten in einer Auszeit noch einmal unsere letzten Kraftreserven. Mit nur noch einem verbliebenen Wechselspieler zeigten wir Moral und ließen bis zum Spielschluss, auch dank einer starken Torhüterleistung, nur noch zwei Gegentore zu. Da wir uns nun auch offensiv treffsicherer zeigten, konnten wir mit einem 8:2-Lauf noch auf 28:35 verkürzen und zumindest die zweite Halbzeit versöhnlich für uns entscheiden.